Werner-von-Siemens Realschule, Düsseldorf

berufswahl

Was verrät der Händedruck über den Bewerber? Warum ist beim Anschreiben schon oft nach der Anrede Feierabend? Wieso reagiert der Chef auf meine Unpünktlichkeit eigentlich so allergisch? Und was haben meine Bilder auf Facebook mit meiner Bewerbung zu tun? Diese und viele andere Fragen erörterte Frau Michaela Waggershauser im Rahmen eines Seminars zum Thema "Bewerbung und Berufswahl" vor unseren Schülern der Klassen 9 und 10.

Frau Waggershauser hat viele Jahre in verantwortlicher Position im Personalmanagement für Vodafone gearbeitet. Professionelle Auskunft war also garantiert. Neben vielen wertvollen Tipps rund um die Themen "Lebenslauf" und "Bewerbungsanschreiben" stand vor allem das eigentliche Bewerbungsgespräch im Mittelpunkt. Hier waren viele Punkte von der richtigen Bekleidung, den im Gespräch  zu erwartenden Fragen bis hin zu Benimm-Regeln zu klären. Das Fazit lautet: Mit einer gründlichen Vorbereitung und vor allem selbstkritischen Prüfung der eigenen Bewerbung kann man viele Probleme bereits im Vorfeld lösen. Mindestens ebenso wichtig ein weiteres grundsätzliches Ergebnis des Seminars: Es gibt nicht den einen richtigen Weg zum beruflichen Erfolg. Viel eher ist die Selbsterkenntnis der eigenen Stärken sowie der Umgang mit den eigenen Schwächen langfristig erfolgreicher, auch wenn der Weg zunächst über eine "duale Ausbildung" und eben nicht das Abitur führt. Ach ja, die Sache mit der Unpünktlichkeit... Hier versteht man auf Seiten der Arbeitgeber grundsätzlich keinen Spaß: Unpünktlichkeit ist eine Form der Respektlosigkeit und damit ein absolutes No-Go.